Effektive Hilfe gegen PMS – So lindert Ihr die Beschwerden

Monat für Monat leidet etwa ein Drittel der Frauen unter dem sogenannten „prämenstruellen Syndrom“, welches sich u. a. durch Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen sowie vermehrte Wassereinlagerungen bemerkbar macht. Betroffene Frauen müssen diese Vorboten ihrer Periode, welche ihre Lebensqualität zum Teil erheblich beeinträchtigen, jedoch nicht zwangsläufig hinnehmen, sondern können mit zahlreichen, überwiegend einfachen Tricks gegensteuern.

Prämenstruelles Syndrom

© Ana Blazic Pavlovic – Fotolia.com

Sich etwas Gutes tun!

Als besonders effektive Hilfe gegen PMS hat sich eine Senkung des allgemeinen Stressniveaus erwiesen. Gerade an den „Tagen vor den Tagen“ sollte großer Wert auf Entspannung gelegt und auf ausreichend Schlaf geachtet werden.

Auch regelmäßiger Sport zählt zu den wichtigsten Feinden des PMS: Besonders Ausdauersport wie Schwimmen oder Radfahren unterstützt schon bei einer zweimaligen wöchentlichen Ausübung den Stressabbau und wirkt krampflösend. Zudem sorgt körperliche Aktivität – zu welcher übrigens auch Yoga zählt -, wenn vor der Periode der Östrogenspiegel sinkt, für eine Stabilisierung des hormonellen Gleichgewichts.

Auch eine vernünftige Ernährung mit nur wenig Fett und Zucker trägt entscheidend zur Vermeidung des PMS bei: Besonders der Genuss von Vollkornprodukten, Wildreis u. ä. sorgt für einen stabilen Blutzuckerspiegel, der wiederum mitverantwortlich für eine ausgewogene Gemütslage ist. Dagegen sollte auf koffeinhaltigen Kaffee, welcher eventuell den Stresspegel erhöht, sowie auf Alkohol, da er als Vitamin B-Räuber das PMS sogar verstärken kann, weitgehend verzichtet werden.

Zudem empfehlen Experten, viel Wasser, Schorlen oder Kräutertees zu trinken, da die so angeregte Nierentätigkeit lästigen Wassereinlagerungen entgegenwirkt, welche z. B. für das häufig unangenehme Spannungsgefühl in den Brüsten sorgen.

Viele Frauen schwören zudem auf Wärmeanwendungen: Dazu zählen neben der klassischen Wärmflasche auch ein entspannendes Vollbad oder ein Saunabesuch.

Des Weiteren haben sich Fußzonenreflexmassagen, Akupunktur und Akupressur als wirksame Mittel gegen PMS erwiesen: Bei letzterer massiert man sich z. B. die Ohrmuscheln kräftig von oben nach unten oder umkreist den Bauchnabel – bzw. das sogenannte „Sonnengeflecht“ – mit der flachen Hand, um das dort gelegene Energiezentrum anzuregen.

Hilfe von innen

Viele Frauen erleben im Rahmen des PMS depressive Verstimmungen oder nervöse Unruhe. Bei derartigen Zuständen kann ein Tee aus Johanniskraut und Melisse Abhilfe schaffen, welcher leicht stimmungsaufhellend bzw. beruhigend wirkt.

Gegen Stress und starke Bauchkrämpfe kann man sich dagegen die entkrampfende und entspannende Wirkung von Magnesium zunutze machen.

Bei Reizbarkeit und damit einhergehenden Schlafstörungen wirkt häufig die Gabe eines Vitamin-B- Komplexes sehr wohltuend. Informationen zu einem an verschiedenen Mikronährstoffen und traditionellen Heilkräutern reichen Vitamin-B-Präparat findet man beispielsweise unter http://www.amitamin.com/pms-praemenstruelles-syndrom/.

Dabei hält die Naturheilkunde noch viele weitere Schätze auf Lager: So zählt z. B. Mönchspfeffer zu den bekanntesten Heilpflanzen in Bezug auf PMS: Seine Einnahme fördert die Freisetzung von Dopamin und wirkt so u. a. depressiven Verstimmungen entgegen. Um eine signifikante Wirkung zu erzielen, empfiehlt sich eine dauerhafte Einnahme eines Mönchspfefferpräparats über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten.

Auch Extrakte der Traubensilberkerze helfen, verschiedene Aspekte des PMS zu lindern: Ihre z. B. in Form von Globuli verabreichten Wirkstoffe reduzieren unter anderem Müdigkeit, Kopfschmerzen und schmerzhafte Bauchkrämpfe.

Darüber hinaus hat sich außerdem Eisenkraut bei menstrualen Beschwerden bewährt: Als Tee oder als homöopathisches Mittel eingenommen, wirkt es ausgleichend auf den Hormonhaushalt und zudem krampflösend.

Weitere Informationen zum Thema PMS finden sich auch auf den Seiten der Apothekenumschau.

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Tim Rehfeld

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