Fit und gesund (auch) dank richtiger Ernährung

Fitness ist vor allem eine Frage der Bewegung. Allerdings spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle dabei. Denn nur, wer sich entsprechend ernährt, hat auch Lust auf Sport. Je höher der Körperfettanteilund der Body Maß Index sind, desto schwerer fällt es, den inneren Schweinehund zu überwinden und zu trainieren. Deshalb muss auch der Speiseplan in Richtung Fitness optimiert werden, um langfristig echte Erfolge zu erziehen.

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Je frischer, desto besser

Zwischen Sommer und Herbst fällt es meist wesentlich leichter, die eigene Ernährung umzustellen und Spaß am Kochen auch ohne Einsatz von zuviel Fleisch und Fett zu entwickeln. Denn frischer, knackiger und schmackhafter bekommt man Obst und Gemüse nicht zu kaufen, als in dieser Jahreszeit.

Wer den Tag mit einem Joghurt beginnt und zu diesem etwas Müsli sowie Früchte wie Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder auch Banane gibt und mit ein wenig Honig süßt wird beim Genuss dieses Frühstücks nur schwerlich ein Gefühl von Verzicht und Askese entwickeln. Gleichwohl gibt dieses Frühstück die richtige Power, um aktiv in den Tag zu starten. Um morgens nicht zu früh aufstehen zu müssen, kann man die Früchte bereits am Abend zuvor vorbereiten und für das Frühstück einfach aus dem Kühlschrank nehmen. Wer es dann noch schafft, für den Weg zur Arbeit das Fahrrad zu nehmen, hat bereits viel für die eigene Fitness getan. Auch für die Pause ist es keine schlechte Idee, den Gang in die Kantine ab und an auszulassen und stattdessen frisches Obst mit zur Arbeit zu nehmen. Wer den mittäglichen Kontakt mit den Kollegen nicht missen möchte, kann aber auch einfach in der Kantine die Salatbar nutzen.

Es geht auch ohne zuviel Fleisch und Fett

Ein großer und weit verbreiteter Irrtum ist, dass Fleisch zu einem „richtigen“ Essen einfach dazugehört und man auf etwas „verzichtet“, wenn man es weglässt. Wer zu Salzkartoffeln lediglich ein paar zerkochte grüne Bohnen auf den Tisch stellt, dem wird die Rindersteaks und Lammlachse tatsächlich fehlen. Allerdings gibt es auch Gerichte, bei denen Fleisch keine dominierende Rolle spielt oder gleich ganz weggelassen werden kann. Dies gilt vor allem für weite Teile der asiatischen Küche.

Unabhängig davon, ob es sich um arabische, persische, indische, thailändische oder auch chinesische Mahlzeiten handelt, haben all diese Küchen eines gemeinsam: eine Vorliebe für kräftig gewürztes Essen. Wer auf Fett als angeblichem „Geschmacksträger“ und einen Großteil an Fleisch verzichten möchte, sollte daher vor allem eines tun: bei den Gewürzen aufstocken. Während Rinder- und Schweinefleisch oft nicht mehr benötigen als Salz und Pfeffer, um ein schmackhaftes Aroma zu entwickeln, leben Gemüsegerichte vor allem von der Vielfalt möglicher Gewürze.

Gemüsepfanne ist nicht gleich Gemüsepfanne

Die Bedeutung von Gewürzen wird dann klar, wenn man einen Blick in das Gemüsefach des Kühlschranks wirft. Wenn sich dort Tomaten, Zucchini, Möhren, Zwiebeln und Paprika befinden, eröffnet dies eine große Vielfalt möglicher Gerichte. Der Kühlschrank muss also nicht vor Gemüse überquellen, um sich gesund und dabei trotzdem abwechslungsreich zu ernähren.

Mit etwas Knoblauch, Thymian und Oregano in ein wenig Olivenöl gegart, bekommt die Gemüsepfanne einen mediterranen Einschlag. Hierzu passen hervorragend Rosmarinkartoffeln aus dem Backofen. Mit ein wenig Kreuzkümmel, roter Currypaste und Sojasauce angemacht wird aus der selben Pfanne schnell eine ostasiatische Köstlichkeit. Hierzu passt am besten Basmatireis. Für einen indischen Einschlag eignet sich vor allem Curry. Mit Koriander und Minze erhält die Pfanne dagegen einen orientalisch anmutenden Geschmack. Wenn möglich, sollte man beim Kochen immer frische Kräuter verwenden. Dann wird es noch leckerer und es fällt beim Essen gar nicht auf, dass es sich um ein vegetarisches Gericht handelt.

Auf diese Weise lässt sich vielfältig und dabei trotzdem gesund kochen und das ganz ohne ausgefallene Zutaten.

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Alex

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