Trockene Augen: Wie man die Augen schützt

Trockene Augen sind ein gängiges Problem. Durch die Belastungen des Alltags kann schnell der Film aus Tränenflüssigkeit reißen, der für den Schutz der Augen sorgt. Der Tränenfilm garantiert nicht nur, dass die Lider problemlos gleiten, sondern schützt die Augen durch seine keimtötenden Zusammensetzung vor Infektionen und trägt dazu bei, Fremdkörper aus den Augen zu spülen. Wird zu wenig Tränenflüssigkeit produziert oder ihre Zusammensetzung gestört, trockenen die Augen aus und es entsteht ein unangenehmes Reizgefühl, welches die Lebensqualität stark beeinflussen kann.

Trockene Augen

© Aleksandr Davydov – 123RF

Wer regelmäßig unter trockenen Augen leidet, oder diesem Problem nur vorbeugen möchte, sollte folgende Tipps beherzigen.

Tragen einer Bildschirmbrille

Eine Bildschirmbrille oder auch Blaulichtfilterbrille kann durchaus Abhilfe schaffen. Es handelt sich dabei um Brillen, deren Gläser eine Filterfunktion besitzen. Es wird das kurzwellige blaue Licht herausgefiltert, das den Augen häufig zusetzt und das Arbeiten an Bildschirmen so anstrengend für die Augen macht.

Regelmäßige Pausen von Arbeit am Bildschirm

Es ist bekannt, dass die Arbeit am Computerbildschirm die Augen sehr belastet und zum Austrocknen der Augen führen kann. Dies ist auf den verminderten Lidschlag, der sich bei langen Arbeiten am Bildschirm einstellt, zurückzuführen. Um diesem Problem vorzubeugen, sollten regelmäßige Pausen von der Bildschirmarbeit eingelegt werden.

Klimaanlagenfilter regelmäßig wechseln

Viele verbringen den Großteil des Alltags an Orten, die mit Klimaanlagen ausgestattet sind. Diese können durchaus schädlich für die Augen sein, da sie nicht nur die Luft austrocknen, sondern auch verschiedene Aerosole in der Luft verteilen, die den Augen schaden können. Zur Schonung der Augen sollten die Filter der Klimasysteme regelmäßig gereinigt oder gewechselt werden.

Einen Luftbefeuchter nutzen

Um für eine ideale Rumfeuchte zu sorgen, kann ein Raumbefeuchter sinnvoll sein. Bei bestimmten Wetterlagen und durch Klimaanlagen und Ventilatoren trocknet die Luft in geschlossenen Räumen aus. Diesem Problem kann mit einem Luftbefeuchter Abhilfe geschaffen werden.

Regelmäßiges Lüften der Räume

Um trockener Luft im Innenraum vorzubeugen, sollte regelmäßig gelüftet werden. Die Frischluft ist sehr gut für die Augen und sorgt für ein besseres Raumklima. Lediglich Allergiker sollten mit dem Lüften vorsichtig sein, da so Blütenstaub ins Innere gelangt.

Tragen einer Sonnenbrille

Auch eine Sonnenbrille kann für Personen, deren Augen schnell austrocknen, sinnvoll sein. Die intensive Wärmestrahlung der Sonne kann schnell dafür sorgen, dass der Tränenfilm reißt und unangenehme Symptome auslösen. Eine Sonnenbrille mit hochwertigen Gläsern kann die Augen im Freien sehr gut schützen und dem Austrocknen der Augen vorbeugen.

Weiche Linsen tragen

Kontaktlinsenträger sollten dringend weiche Linsen tragen. Die harten Linsen sind deutlich schlechter für den Tränenfilm und reizen die Augen mehr. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass eine hochwertige Kontaktlinsenflüssigkeit genutzt wird, die frei von Konservierungsstoffen ist.

Zigarettenkonsum meiden

Personen mit trockenen Augen sollten auch überlegen, das Rauchen einzustellen. Der Konsum von Zigaretten wirkt sich negativ auf die Augen aus, da der entstehende Rauch in die Augen gelangt und den Tränenfilm angreift.

Einen gesunden Lebensstil führen

Alles was man tut oder seinen Körper zuführt, wirkt sich direkt auf den eigenen Körper aus. Wer gesund sein möchte oder Probleme mit trockenen Augen hat, sollte sich also auch mit seinem Lebensstil auseinandersetzen. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und der Konsum von mindestens 2 Liter Wasser am Tag sind dabei die wichtigsten Grundregeln für ein gesundes Leben und gesunde Augen.

Wer lang anhaltende Probleme mit trockenen Augen hat, sollte nicht nur vorangehende Tipps beherzigen, sondern auch einen Arzt zurate ziehen. Dieser kann helfen, die Ursache für die trockenen Augen zu finden und, wenn nötig, eine Untersuchung beim Augenarzt empfehlen.

Beitragsbild: © Aleksandr Davydov – 123RF

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