Es gibt kein falsches Wetter! – Wie findest du die richtige Funktionsjacke?

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Du suchst auch bei Wind und Wetter Spaß am Laufen, an den Calisthenics Bars oder im Gelände? Mit der richtigen Jacke ist das kein Problem, denn moderne Funktionsjacken sind genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten.

Wie du die richtige Jacke findest, worauf du achten musst und was sie ausmacht, erfährst du hier!

Jedem Zweckchen sein Jäckchen

Zunächst einmal solltest du dir Gedanken darüber machen, wozu genau du deine Funktionsjacke brauchst. Gehörst du nämlich zu den klassischen Läufern, so solltest du darauf achten, dass sie möglichst dünn aufliegt und der Schweiß über den Rücken gut abtrocknen kann. Wichtig ist nur, dass die Belüftungsschlitze an der Vorderseite möglichst gering gehalten sind, damit die Shell der Jacke vor dem vorne aufprallenden Wind schützt.

Funktionsjacken
© Lucky Dragon – Fotolia.com

Suchst du eine Funktionsjacke zum Laufen im Winter solltest du darauf achten, dass das Bündchen an der Hüfte sich schließen lässt. Das beugt Temperaturschocks vor. Eine atmungsaktive Jacke kann dir aber natürlich nur so viel Schweiß abnehmen wie die Funktionsschichten darunter.

Grundsätzlich empfiehlt sich zum Laufen eine dünne Funktionsjacke, die durch Schichten im Zwiebelprinzip ergänzt wird. Ein netter Zusatz sind Ärmel, die sich über die Handrücken stülpen lassen. Dies ist gerade in der Übergangszeit etwas angenehmer als Handschuhe, die sich schnell erwärmen.

Outdoorsport in der Funktionsjacke

Gehörst du zu den Athleten, die gerne Crossfit, Calisthenics oder Freeletics an der frischen Luft betreiben, so brauchst du im Winter ebenfalls eine Funktionsjacke. In diesen Fällen solltest du aber unbedingt auf den Bewegungsradius der Jacke achten. Wie sitzt die Jacke, wenn du die Arme hebst und den Oberkörper bewegst?

Auch hier empfehlen sich Bündchen zum Zuziehen und ein hoher Kragen. In dem wirst du dich nämlich in Regenerationspausen vergraben müssen. Die Funktionsjacke sollte in solchen Fällen aber in alle Richtungen atmungsaktiv sein, der Windschutz ist hier eher zweitrangig. Im Winter empfiehlt sich auch eine spezielle Wärmejacke.

Im Gelände muss die Jacke unbedingt wasserdicht sein, um vor Regengüssen zu schützen. Eine leichte Shelljacke, die sich kompakt verpacken lässt, ist hier die ideale Ergänzung für deinen Rucksack. Dreilagenjacken aus Oberstoff, Membran und Beschichtung sind hier die perfekten Allrounder für alle Lagen. In feuchtwarmem Klima sollte das Kleidungsstück auch über Ventilationsschlitze unter den Achseln verfügen.

Einige generelle Tipps

Neben diesen unterschiedlichen Einsätzen gibt es natürlich auch generelle Punkte, auf die du achten solltest:

  • Grelle Farben oder Leuchtstreifen mögen nicht unbedingt dein Geschmack sein, dienen aber deiner Sicherheit. Sowohl im Wald als auch auf der Straße.
  • Eine Kapuze ist nicht jedermanns Geschmack, aber gerade bei kurzen Regengüssen unerlässlich. Gemeinsam mit einem hohen Kragen schützt du so auch deinen Kopf vor dem Auskühlen, gerade hier verliert der Körper viel Wärme.
  • Dass eine gute Funktionsjacke Taschen braucht, muss kaum extra erwähnt werden. Brust- und Gesäßtaschen bieten dir Platz für Schlüssel oder Portemonnaie; auf eine eingenähte Armtasche fürs Smartphone oder einen Kanal für die Kopfhörer solltest du unbedingt achten, wenn du beim Sport Musik hörst oder deine Aktivität trackst.

Die wichtigste Regel von allen ist aber: Anprobieren. Der Tragekomfort ist ein entscheidender Faktor und den kannst du nur beurteilen, wenn du deine Funktionsjacke selbst einmal am Körper trägst. Und da die Jacke nicht nur vor dem Spiegel gut aussehen soll, solltest du auch unbedingt einmal die Arme kreisen lassen. Nur so kannst du beurteilen, ob die Jacke zu dir und deinen Ansprüchen passt.

Beitragsbild: © Lucky Dragon – Fotolia.com

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