Abnehmen durch Ernährungsumstellung

Jedes Jahr im Frühling steigt bei vielen Menschen die Motivation, endlich an Gewicht zu verlieren. Doch leider greifen manche immer noch auf Radikaldiäten zurück. Programme, wo innerhalb kurzer Zeit eine Abnahme von 10 Kilogramm versprochen wird, bleiben allerdings auf die Dauer wirkungslos. Die Gründe dafür sind unter anderem in der Programmierung des menschlichen Körpers zu suchen.

Noch vor einigen Jahrhunderten standen Lebensmittel nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Immer wenn Hungersnot drohte, bunkerte der Körper alle zur Verfügung stehenden Nährstoffe. Dazu wurde der Stoffwechsel heruntergefahren und der Energieverbrauch bei zu geringer Kalorienzufuhr gedrosselt. Dasselbe passiert heute bei einer Crash Diät. Wird die Nahrungsmenge drastisch reduziert, schaltet der Körper auf Sparflamme um. Wie man bei theintelligence.de nachlesen kann, nimmt man nach der Diät wieder zu, sobald die Kalorienzufuhr wieder erhöht wird. Im schlimmsten Falle sieht man sich dann mit noch mehr Fettpölstern konfrontiert als vor der Diät.

Ernährungsumstellung

Grundlegendes zur Ernährungsumstellung

Möchte man dauerhaft das Gewicht reduziert, erfolgt als erster Schritt die Analyse des Ist-Zustands. Hilfreich dafür ist ein Ernährungstagebuch. Experten von Runtastic empfehlen auf ihrer Homepage, über einen gewissen Zeitrahmen alles aufzuschreiben, was man an einem Tag zu sich nimmt. Dabei sollte man ehrlich sein und nicht auf den Schokoriegel zwischendurch vergessen.

Auch kalorienhaltige Getränke wie Eistees oder Limonaden sollten im Tagebuch angeführt werden. Viele Menschen sind davon überrascht, wie viel sie eigentlich essen. Zu den Hauptmahlzeiten kommen süße Snacks, der Abend endet mit einer Tüte Chips vor dem Fernseher. Eine Ernährungsumstellung bedeutet nicht, dass man hungern muss. Es geht vorwiegend darum, drei gesunde Hauptmahlzeiten zusammenzustellen und bei den Snacks zwischendurch auf Obst, Gemüse und magere Milchprodukte zu zählen.

Den meisten Menschen hilft es, keine Mahlzeiten auszulassen. Nimmt man über einen längeren Zeitraum nämlich nichts zu sich, riskiert man eine Heißhungerattacke. Dabei wird wahllos alles in sich hineingestopft, was an Nahrungsmittel verfügbar ist. Daher besser öfters kleine Mahlzeiten zu sich nehmen und dabei genießen. Süßigkeiten und fette Snacks wie Chips sollten vom täglichen Speiseplan gestrichen werden. Das bedeutet nicht, dass man sein Leben lang auf Leckereien verzichten muss.

Ein kleines Stück Schokolade, eine Torte oder ein Eis passen durchaus in einen gesunden Ernährungsplan. Allerdings sollte man Süßigkeiten nicht statt gesunder Mahlzeiten essen, sondern bewusst und zu besonderen Anlässen genießen. Wer sich überwiegend gesund ernährt, darf auch hin und wieder Süßigkeiten essen.

Mehrmals täglich für den Vitaminkick sorgen

Während einer Ernährungsumstellung geht es nicht nur darum, lästige Kilos loszuwerden. Durch gesunde Lebensmittel wird der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Besonders wichtig ist die ausreichende Zufuhr von Obst und Gemüse. Es werden fünf Portionen der knackigen Vitaminbomben pro Tag empfohlen. Es ist gar nicht so schwierig, Früchte und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren. Am Morgen bietet sich Obst zum Müsli an. Bevorzugt man ein pikantes Frühstück, lässt sich das Vollkornbrot mit frischem Gemüse wie Gurken oder Paprika aufpeppen.

Obstteller

Obst eignet sich ideal als Zwischenmahlzeit, eine Banane, einen Apfel oder eine Birne kann man gut mitnehmen und zwischendurch verzehren. Zum Mittagessen genießt man knackigen Salat oder entscheidet sich für ein vegetarisches Gericht. Eine Portion Obst und Gemüse kann man auch durch frisch gepressten Saft oder einen Smoothie ersetzen. Viele Tipps rund ums Thema „fünfmal Obst und Gemüse“ sind auf der Webseite http://www.5amtag.de/ zu finden. Wer noch dazu Sorten kauft, die gerade in Saison sind, kann sich über einen noch höheren Vitamingehalt freuen. Importware hat oft lange Lieferwege hinter sich und dabei gehen wertvolle Nährstoffe verloren.

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